Elchjäger, eine nachweislich korrupte Amtstierärztin und die verlogene Lokalpresse

sind wohl die Zutaten dieser Geschichte,  die ich heute morgen in der hiesigen Varianten der Bildzeitung namens Västerbotten Kurieren gelesen habe.

Das kommt mir alles so bekannt vor das ich im ersten Moment dachte die Lügen mal wieder über mich.
Deja vu.

Eine alleine lebende , 40-jährige Frau verteidigt Ihr Grundstück und Ihre Hunde gegen marodieren Mörderbanden, soll heißen Elchjäger und benutzt dabei das sehr zutreffende Wort von den Elchmördern.

Prompt erscheint die erstaunlicherweise immer noch in Amt und Würden tätige korrupte Bezirksveterinärin Monika Beije und stellt fest das die Frau sehr aggressiv sei, was ja auch kein Wunder ist wenn bewaffnete Geisteskranke da rum laufen, und stellt, selbstverständlich unter Polizeischutz,  fest das die Tierhaltung dort nicht in Ordnung sei und die Tiere schlecht gepflegt seien.

Dazu noch eine Prise : Das Grundstück wurde über das böse, böse Internet angemietet und die armen,  armen Elchjäger haben jetzt soviel Angst das Sie nicht weitermorden können ( SIC !!! bewaffnete Männer wohlgemerkt, vor einer 40-jährigen Frau ) und fertig ist die Geschichte die mich fatal an die Ereignisse in Björkliden erinnert.

Wobei dazu gesagt werden muss das sollte die Tierhaltung wirklich nicht in Ordnung sein, selbstverständlich etwas getan werden muss, aber ich glaube diesen Schmierenkomödianten von der hiesigen Presse,  aus gutem Grunde,  kein einziges Wort mehr.

Und das ganze natürlich , für schwedische Verhältnisse gleich um die Ecke in Storuman. Und die wollen den Tourismus in Västerbotten / Norrbotten fördern ?

Die müssen alle behandlungsbedürftige physische  Probleme haben, man kann um diese Jahreszeit ja nicht mal mehr guten Gewissen zum Pilze- oder Beeren suchen oder zur Vogelbeobachtung mit Gästen in die Wälder gehen,  weil man Angst um Leib und Leben haben muss. Bin mal gespannt wie lange es dauert bis der erste Tote gemeldet wird, kann nicht mehr lange dauern.

Nun ja , es ist wenigstens angenehm zu wissen das ich nicht der einzige bin der hier mit einen Denken und Verhalten wie im achtzehnten Jahrhundert und einer Mentalität die wohl der von Neandertalern gleicht, konfrontiert bin.

Dazu passen dann auch noch folgende Berichte und Bilder wo in höchsten Tönen über das Morden gejubelt wird :

15 Jähriger geht zum ersten Mal zum “jagen” in die Wälder.

Ein “Jäger” präsentiert stolz sein Opfer.( besonders schönes Bild, im Hintergrund kleine Kinder, das ist doch mal eine Erziehung wie man Sie sich wünscht… )

Weitere stolze “Jäger”.

Und noch ein Bericht über 2 ermordete Bären.

Herrgott ist das alles zum Kotzen. Wann lernen die es endlich ? In Kanada werden Bären die Mülltonnen und Häuser plündern betäubt und mit dem Helikopter hunderte Kilometer weit in die Wildnis geflogen, unter enormen Kosten , um Sie zu schützen, jedes Jahre Duzende,  und das sind Eisbären bis zu 5 mal grösser und nun wirklich gefährlich, wenn man sich falsch verhält, schneller als ein Rennpferd wenn sie laufen.

Und dort ist es alltäglich das die durch die Außenbezirke der Stadt spazieren  und keiner macht Panik, im Gegenteil,  die machen eine Touristenattraktion daraus und verdienen saftig Geld.

Hier indes denkt keiner soweit, es wird nur geschossen, weil einer kleinen, aber einflussreichen und lautstarken Gruppe wohl der Verstand und das Verständnis fehlt.

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