Umweltschutz bzw. Umweltsanierung auf schwedisch
Mal wieder eine Runde : “Wie bescheuert sind den bestimmte Leute hier oben ” gefällig ?
Bitte sehr. Wie saniert man am besten eine Grube deren Betreibergesellschaft in Konkurs ging und die , bekannter massen seit über 10 ( in Worten zehn ) Jahre Schwermetalle der übelsten Art u.a. Blei , Zink, Cadmium, und weiteres in der Umgebung verteilt ? Unter anderem, in den sowieso schon bleiverseuchten Juktan ?
Nun wie saniert man also eine solche Grube ?
Das macht die mal wieder sehr vorbildliche Öko-Kommune Sorsele vor : Man füllt die Grube einfach mit Wasser, sprich man lässt Sie volllaufen.
Das ist natürlich nur eine “Übergangslösung” und außerdem völlig ungefährlich. Fische reichern Schwermetalle ja nicht im Körper an. Genau sowenig wie Menschen. Alles völlig harmlos das.
Und dann streiten die sich auch noch ob es evtl. reichen würde das ganze nur zu mit Kalk zu besprühen.
Ja, so genau so, geht man mit der Natur um…
Und wenn wir gerade dabei sind : Für ein paar Windkraftwerke wird eines der ältesten Naturschutzgebiete in Schweden zerstört mit einem Wald der teilweise über 500 Jahre alt ist und zu den letzten 0,4 % Urwäldern gehört die es hier noch gibt . Und das trotz der Tatsache das dieser Wald mehrfach u.a. als europäisches Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.
Man muss sich wirklich fragen welche Idioten bei den Naturschutsbehörden sowas entscheiden…
Als ob es hier oben nicht genug andere Plätze für so ein Projekt gäbe.
Dieser Eintrag wurde am August 8, 2008 um 4:03 erstellt und unter Daily Section mit Tags Blei, Grubenindustrie, Norrbotten, Schweden, Schwermetalle, Umweltsanierung, Umweltschutz, Västerbotten, Wasser, Windkraft abgelegt. Du kannst die Antworten auf diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst antworten oder einen Trackback Deiner eigenen Seite veranlassen.
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